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Kerstin König Baumaschinen GmbH
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Flaschenrüttler
IRFU58/230/15 mieten

Titelbild
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Die Rüttelflasche IRFU58 ist ein wartungsfreies mobiles System zur Verdichtung von Frischbeton.
Der Anwendungszweck liegt in der Lösung von ungebundenem Wasser aus dem Beton und dem Schließen von Lufteinschlüssen. Hierzu ist es zunächst notwendig in Abhängigkeit des Wirkungsdurchmessers des Flaschenkörpers ein Raster auf der Betonoberfläche festzulegen. Der Wirkungsdurchmesser des Flaschenkörpers ist mit maximal 85cm geschätzt und varriert naturgemäß mit der Beschaffenheit des Betons. Legen Sie ihr Raster so fest, dass die Wirkungsdurchmesser der Verdichtungsauftauchvorgänge sich in jedem Punkt des Betons überschneiden um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Der Verdichtungsauftauchvorgang sollte folgendermaßen gestaltet werden:
Tauchen Sie den Flaschenkörper zügig auf den Grund des Betons. Sie wollen, dass der Beton sich von der untersten zur obersten Schicht hin verdichtet. Nur so können Wasser- und Lufteinschlüsse sicher an die Oberfläche gelangen. Halten Sie den Flaschenkörper einige Sekunden auf den Grund und lauschen Sie auf das Geräusch der Schwingungsanregung. Die Frequenzantwort (dominanter Ton, bzw. Geräusch) sollte sich mit dem Einsetzen des Verdichtungsvorgangs verändern, da der Flaschenkörper nun auf einen höheren Widerstand trifft. Ziehen Sie dann langsam den Flaschenkörper aus dem Beton heraus um darüberliegende Schichten sukzessive zu verdichten. Dabei können Sie sich immer das Vibrations-Geräusch des Flaschenkörpers zunutze machen. Die erfolgreiche Verdichtung kann zusätzlich optisch über das Ausbleiben von aufsteigenden Luftbläschen oder dem ausbleibenden Setzvorgang der Oberfläche bewertet werden. Es sei darauf hingewiesen, dass ein zu langes (gut-gemeintes) Verdichten dazu führen kann, dass sich die einzelnen Anteile der Betonmischung in ihre Phasen aufteilen. Das heißt, dass schwere und/oder grobkörnige Komponenten sich am Fuß des Betons ansammeln und leichte, bzw. feinkörnige Komponenten sich an der Oberfläche sammeln. Sollte der Beton Bewehrung aufweisen sind folgende Hinweise gegeben:
An Ecken von Schalungen ist die Häufigkeit, bzw. das Vorkommen von Bewehrung am größten. An diesen Stellen sollte grundlegend länger verdichtet werden, um Lunker und Ähnliches aufzulösen und damit eine vollflächige Verbindung der Bewehrung mit dem Beton herzustellen. Die vollflächige Verbindung der Bewehrung wird gefährdet, wenn der vibrierende Flaschenkörper diese berührt und damit zur Schwingung anregt. Damit rüht die Bewehrung sich ungünstigerweise aus der Anbindung wieder frei. Vermeiden Sie diesen Fall, damit Sie bei einem erneuten (gut-gemeinten) Verdichtungsversuch nicht (wie zuvor erwähnt) die Phasen des Betons entmischen. Der einzuhaltende Zeitraum der Verdichtung des gesamten Betonvolumens ist mit einem Fachmann, bzw. einem Bauingenieur genau zu planen, bzw. zu prüfen. Eine bereits eingesetzte Aushärtung des Betons an Teilen der Bewehrung würde durch die Rüttelflaschenverdichtung zu Anbindungsfehlern führen, die langfristig in Sprengungen aus Rostentwicklung münden.

Die Maschine besteht aus 4 Hauptkomponenten: Vibrator; Schutzschlauch; Frequenzumrichter und FI-Schutzschalter.
Der Flaschenkörper des Vibrators besteht aus abriebfesten gehärtetem Stahl. Er ist gegen Wassereintritt abgedichtet und beherbergt einen wartungsfreien Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer, der eine Erregerwelle antreibt. Die Erregerwelle ist mit 2 robusten Zylinderrollenlagern gelagert und in ein Ölbad getaucht. Der Flaschenkörper ist wartungsfrei. Er ist lediglich auf den äußeren Abnutzungsgrad zu untersuchen und nach jedem Gebrauch mit klarem Wasser (keine Hochdruckreinigung; keine Lösungsmittel; Bremsenreiniger und Ähnliches!) zu säubern.

Die Spannungsversorgung der einzelnen Phasen des Elektromotors wird durch den isolierten Schutzschlauch geführt. Er dient gleichzeitig als Führungs-, bzw. Eintauchwerkzeug des Flaschenkörpers in den Beton. Der Schlauch besteht aus einem sehr abriebfesten Material. Er misst 15m Länge, wodurch ein großer Bewegungsradius des Anwenders ermöglicht wird.

Der Schutzschlauch mit der innenliegenden Zuleitungen für den Elektromotor mündet in den Frequenzumrichter. Diese Baugruppe ist in ein wasserdichtes Aluminium-Druckguss-Gehäuse eingebettet und hat die Funktion das Drehfeld für den Motor bereitzustellen und den Motor mit seinen Zuleitungen zu überwachen. Das Drehfeld ist werksseitig auf 200Hz kalibriert, was der Drehzahl des Motors entspricht. Hierzu wird die 50Hz-Einphasen-Versorgungsspannung zunächst gleichgerichtet, um anschließend über Pulsweitenmodulation (PWM) auf 3 Phasen ein Drehfeld nachzuahmen. Die Leistungselektronik verfügt über eine Sanftanlaufsteuerung, um die Anlaufströme des Motors niedrig zu halten. Der Zustand der Wicklungen des Motors scheint überwacht zu werden, genau wie die anliegende Eingangs-Netzspannung überwacht wird. Darüberhinaus erfolgt eine Temperaturschutz-Überwachung, die den Motor in Ruhephase versetzt, falls eine Überhitzung vorliegt. Entsprechende Fehler können über LED-Sequenzen von der Wartung ausgelesen werden.

Zwischen Netzversorgung und dem Frequenzumrichter ist ein FI-Schutzschalter integriert. Dieser hat die Aufgabe die Bilanz zwischen eingehendem und ausgehendem Strom zu überwachen und im Falle eines Fehlerstroms auf das Gehäuse die Spannungsversorgung in Millisekundenschnelle zu unterbrechen. So wird der Anwender vor einem elektrischen Schlag geschützt. Die Einheit verfügt über eine rote LED, die mit ihrem Dauerleuchten anzeigt, dass das Gerät betriebsbereit ist. Mit dem Testschalter neben der Leuchtdiode muss die Funktion vor jedem Einsatz überprüft werden. Mit Betätigung dieses Schalters erlischt die rote LED. Zum Rücksetzen der Einheit muss die Spannungsversorgung unterbrochen und erneut verbunden werden. Leuchtet die LED nicht rot nachdem das Gerät mit der Spannungsquelle verbunden worden ist, so liegt entweder ein Defekt vor oder an der Steckdose liegt keine Spannung an.

Technisches Datenblatt

Technisches Datenblatt
Leistungskennzahlen
Motorleistung 1,1kW
Schwingung Vibrator 12000/min
200Hz
Amplitude Vibrator 2,5mm
Wirkungsdurchmesser ≈ 85cm (Beton)
Elektrische Kennzahlen
Elektrische Leistung 1,38kVA
Wirkleistung im Nennarbeitspunkt 1,1kW
Spannungsversorgung 220-240V | 1~ | 50-60Hz
absolute Spannungsgrenzen 230V ± 15%
Wirkleistungsfaktor cos(ϕ) = 0,8
absolute Spannungsgrenzen 230V ± 15%
Stromaufnahme 6A
Anschlusskabel 15m (Schuko)
Schutzklasse I
Schutzart IP67
Logistische Kennzahlen
Maße im
Transportbehälter (D|H)
70cm | 44cm
Gesamtgewicht 33,6kg
Lagerungsbedingungen -20 bis 60°C
Betriebskennzahlen
Wirkungsdurchmesser ≈ 85cm (Beton)
Schlauchlänge Vibrator 15m
Anschlusskabel 15m (Schuko)
erforderlicher Querschnitt
Verlängerungskabel ab
33m➝1,5mm²
55m➝2,5mm²
88m➝4,0mm²
130m➝6,0mm²
Spannungsquelle Stromerzeuger geregelte Spannungsversorgung erforderlich;
Möglichkeit Betrieb von Geräten mit kapazitiver Blindleistung erforderlich;
FI-Schutzschalter oder ISO-Wächter oder IT-Netz erforderlich
Spannungsquelle Baustellenverteiler Erdung erforderlich
FI-Schutzschalter erforderlich
Einsatztemperaturbereich -10 bis 40°C
Ergonomische Kennzahlen
Vibratorgewicht 5,8kg
Schlauchdurchmesser 40mm
Hand-Arm-Vibration <2,5m/s² ± 20%
Schalldruckpegel
LpA (1m)
79dB(A)
Sonstiges
Vibratordurchmesser 58mm
Vibratorlänge 400mm


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